Hallo,
habe folgende Frage oder folgendes Problem:
Ist es möglich in SolidWorks, z.B eine bestimmte Baugruppe die sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt oder verändert, so zu speichern oder zu verwalten, das ich nicht von jeder Version eine einzelne Datei in einen bestimmten Ordner speichern muss?
Zur genaueren Erklärung:
Ich möchte gerne das ich SolidWorks öffne, die gewisse Datei lade und somit z.B. über eine Baumstruktur oder ähnliches in SolidWorks mich durch sämtliche Stufen der Entwicklung/Veränderung klicken kann.
Die ganze Sache soll es anderen Personen leichter machen einzelne Schitte nachzuvollziehen und an den Projekt mitzuwirken, ohne ständig eine neue Datei zu laden.
Hoffe es ist verständlich was ich hier von mir gegeben habe und natürlich hoffe ich auch das es irgendeine Lösung für das Problem gibt. Auch über ähnliche Ansätze wäre ich dankbar
mfg Hannes
Projektverwaltung in SolidWorks
Started by powerbahr, Nov 17 2007 05:48
4 replies to this topic
#1
Geschrieben 17 November 2007 - 05:48
#2
Geschrieben 17 November 2007 - 07:04
Hallo,
Ich glaube das könnte schwierig sein mit SolidWorks als standalone CAD Software ein richtiges Produktdatenmanagement aufzubauen aber ich bin mir nicht sicher. Ich werde mir da noch mal Gedanken machen. Der richtige Ansatz für eine kleine Arbeitsgruppe wäre sicherlich PDMWorks von SolidWorks. Hierbei handelt es sich um ein PDM Tool mit dem Revisionen von Teilen und Baugruppen, Designrollen und Konstruktionsbegleitende Dokumente (Spezifikationen, Präsentationen, Analysedaten, etc.) gesteuert werden können. Der folgende Link bringt dich auf die entsprechende Webseite.
PDMWorks
Vielleicht is es aber trotzdem möglich einen Workaround zu finden mit SolidWorks alleine. Hast du mal überlegt ob es möglich ist die einzelnen Entwicklungsstände als Varianten zu managen?
Gruß,
Robert.
Ich glaube das könnte schwierig sein mit SolidWorks als standalone CAD Software ein richtiges Produktdatenmanagement aufzubauen aber ich bin mir nicht sicher. Ich werde mir da noch mal Gedanken machen. Der richtige Ansatz für eine kleine Arbeitsgruppe wäre sicherlich PDMWorks von SolidWorks. Hierbei handelt es sich um ein PDM Tool mit dem Revisionen von Teilen und Baugruppen, Designrollen und Konstruktionsbegleitende Dokumente (Spezifikationen, Präsentationen, Analysedaten, etc.) gesteuert werden können. Der folgende Link bringt dich auf die entsprechende Webseite.
PDMWorks
Vielleicht is es aber trotzdem möglich einen Workaround zu finden mit SolidWorks alleine. Hast du mal überlegt ob es möglich ist die einzelnen Entwicklungsstände als Varianten zu managen?
Gruß,
Robert.
Robert Jacob
Moderator
SolidWorks Ausbildungsforum
Moderator
SolidWorks Ausbildungsforum
#3
Geschrieben 18 November 2007 - 05:45
Hallo,
und erstmal Danke für die Antwort.
Werde mich mal mit dem Tool auseinandersetzen.
Zum Thema Varianten:
Theoretisch wäre es von meiner Seite aus denkbar sie als Varianten zu händeln, mein Anliegen an der ganzen Sache ist jedoch, dass ich diese Varianten quasi wie in einer "Arbeismappe" habe, in dem Fall eine einzige Datei die gespeichert ist.
Soll die erwähnten Vorteile haben, sodass jeder alles schnell nachvollziehen kann und ggf. an einer bestimmten Entwichlungsstufe ansetzen kann um an einer weiteren Variante weiter zu arbeiten.
Zudem sollte es den Vorteil bringen, das derjenige der die Baugruppe letztendlich zusammenbaut mit einem Klick diverse Konstruktive Details ausblenden kann um eventuell verdeckte Stellen sehen zu können.
Ist dies vielleicht so möglich wie ich es mir vorstelle?
Bin momentan noch in der Eingewöhnungsphase mit SolidWorks, daher wäre ich über Hilfe sehr dankbar. Und auch über andere Denkansätze die mein Ziel vielleicht auch erreichen
thx Hannes
und erstmal Danke für die Antwort.
Werde mich mal mit dem Tool auseinandersetzen.
Zum Thema Varianten:
Theoretisch wäre es von meiner Seite aus denkbar sie als Varianten zu händeln, mein Anliegen an der ganzen Sache ist jedoch, dass ich diese Varianten quasi wie in einer "Arbeismappe" habe, in dem Fall eine einzige Datei die gespeichert ist.
Soll die erwähnten Vorteile haben, sodass jeder alles schnell nachvollziehen kann und ggf. an einer bestimmten Entwichlungsstufe ansetzen kann um an einer weiteren Variante weiter zu arbeiten.
Zudem sollte es den Vorteil bringen, das derjenige der die Baugruppe letztendlich zusammenbaut mit einem Klick diverse Konstruktive Details ausblenden kann um eventuell verdeckte Stellen sehen zu können.
Ist dies vielleicht so möglich wie ich es mir vorstelle?
Bin momentan noch in der Eingewöhnungsphase mit SolidWorks, daher wäre ich über Hilfe sehr dankbar. Und auch über andere Denkansätze die mein Ziel vielleicht auch erreichen
thx Hannes
#4
Geschrieben 19 November 2007 - 09:19
Wenn du dich gerade an SW gewöhnst ist es sicherlich gut sich mit PDM Works mal auseinander zu setzen. Wie gesagt, hierbei handelt es sich um eine Software die für das Arbeiten im Entwicklungsteam erdacht wurde. Mach dich aber auch mal schlau was alles mit Varianten innerhalb von Parts und Baugruppen möglich ist.
Was die Varianten angeht, so ist es ja prinzipiell möglich inerhalb eines parts (.sldprt file) beliebig viele Varianten zu verwalten, die alle im selben partfile zu Hause sind. Auch innerhalb eines Baugruppen File (.sldasm) ist es möglich Varianten anzulegen. Angenommen du hast 10 Bauteile und jedes hat die Entwicklungsstände A, B und C, dann hättest du also zehn Part Dateien (sldprt1 bis sldprt10) mit jeweils 3 Varianten. Jetzt kann man eine Baugruppe erstellen und z.B. eine Variante anlegen die Alle Teile 1-10 referenziert und zwar so, dass diese wiederum mit der Variante A geladen werden. Eine zweite Variante kann die Teile 1-10 referenzieren mit ihren jeweiligen Varianten B und so weiter. Auch Mixed Assemblies sind denkbar. In diesem Zusammenhang wäre es vielleicht sinnvoll ein Excel Chart zu haben, dass zu jedem Teil die einzelenen Varianten bzw. die Modifikationen beschreibt und auch die Baugruppenkonfigurationen beinhaltet. Quasi als Variantenmonitoring Tool
(und wieder ein neues Wort erfunden....)
Ihr beschließt z.B. am 01.01.2008 das der Entwicklungsstand B (Baugruppe) aus Teil1A, Teil2B und Teile 3 bis 10 C besteht. So weiß dann jeder was der eingefrorenen Stand ist. Damit kann er dann weiter arbeiten und neue Varianten vn Parts erstellen. Einer sollte sich alleine , um die Baugruppe kümmern nd die entsprechenden Varianten hier anlegen und mit dem Projektleiter besprechen. Regelmäßig solle der Desigstatus der varianten innerhalb der baugruppe mit allen Designeren besprochen werden, damit jeder den Überblick behält. Da gibt es bestimmt noch einiges zu bedenken!, z.B. woher weiß man das es nicht schon Teil1B gibt und dieses aber noch nicht Freigegeben ist (weil zB. Berechnungsergebnisse fehlen oder so...) und so weiter. Ein PDM Tool bietet für sowas Laderegeln und Revisionierung bzw. Statusvergabe. So kann man beispielsweise eine latest agreed scenery" laden die nur Teile lädt die gestatust also von der Konstruktion freigegeben sind oder eben Teile die sich noch im Status Work befinden, und so weiter.
kannst du mir folgen?
Bitte betrachte diese Gedanken nur als schnelles Brainstorming von mir. Ob sich das alles so in der Praxis bewährt kann nur die Praxs zeigen. Vielleicht kann man ja anhand einer Testbaugruppe verschiedene Scenarien mal durchspielen, um zu sehen wie das in der Praxis aussehen würde.
Gruß Robert.
Was die Varianten angeht, so ist es ja prinzipiell möglich inerhalb eines parts (.sldprt file) beliebig viele Varianten zu verwalten, die alle im selben partfile zu Hause sind. Auch innerhalb eines Baugruppen File (.sldasm) ist es möglich Varianten anzulegen. Angenommen du hast 10 Bauteile und jedes hat die Entwicklungsstände A, B und C, dann hättest du also zehn Part Dateien (sldprt1 bis sldprt10) mit jeweils 3 Varianten. Jetzt kann man eine Baugruppe erstellen und z.B. eine Variante anlegen die Alle Teile 1-10 referenziert und zwar so, dass diese wiederum mit der Variante A geladen werden. Eine zweite Variante kann die Teile 1-10 referenzieren mit ihren jeweiligen Varianten B und so weiter. Auch Mixed Assemblies sind denkbar. In diesem Zusammenhang wäre es vielleicht sinnvoll ein Excel Chart zu haben, dass zu jedem Teil die einzelenen Varianten bzw. die Modifikationen beschreibt und auch die Baugruppenkonfigurationen beinhaltet. Quasi als Variantenmonitoring Tool
Ihr beschließt z.B. am 01.01.2008 das der Entwicklungsstand B (Baugruppe) aus Teil1A, Teil2B und Teile 3 bis 10 C besteht. So weiß dann jeder was der eingefrorenen Stand ist. Damit kann er dann weiter arbeiten und neue Varianten vn Parts erstellen. Einer sollte sich alleine , um die Baugruppe kümmern nd die entsprechenden Varianten hier anlegen und mit dem Projektleiter besprechen. Regelmäßig solle der Desigstatus der varianten innerhalb der baugruppe mit allen Designeren besprochen werden, damit jeder den Überblick behält. Da gibt es bestimmt noch einiges zu bedenken!, z.B. woher weiß man das es nicht schon Teil1B gibt und dieses aber noch nicht Freigegeben ist (weil zB. Berechnungsergebnisse fehlen oder so...) und so weiter. Ein PDM Tool bietet für sowas Laderegeln und Revisionierung bzw. Statusvergabe. So kann man beispielsweise eine latest agreed scenery" laden die nur Teile lädt die gestatust also von der Konstruktion freigegeben sind oder eben Teile die sich noch im Status Work befinden, und so weiter.
kannst du mir folgen?
Bitte betrachte diese Gedanken nur als schnelles Brainstorming von mir. Ob sich das alles so in der Praxis bewährt kann nur die Praxs zeigen. Vielleicht kann man ja anhand einer Testbaugruppe verschiedene Scenarien mal durchspielen, um zu sehen wie das in der Praxis aussehen würde.
Gruß Robert.
Robert Jacob
Moderator
SolidWorks Ausbildungsforum
Moderator
SolidWorks Ausbildungsforum
#5
Geschrieben 20 November 2007 - 10:35
Hallo und vielen Dank!
...und ja ich denke ich konnte folgen, jedenfalls der Theorie. Was die praktische Umsetzung sagt wird sich zeigen.
Aber ich weiß ja jetzt wo ich schnelle und kompetente Hilfe bekomme.
thx, fürs Erste.
Hannes
...und ja ich denke ich konnte folgen, jedenfalls der Theorie. Was die praktische Umsetzung sagt wird sich zeigen.
Aber ich weiß ja jetzt wo ich schnelle und kompetente Hilfe bekomme.
thx, fürs Erste.
Hannes
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